1990

Ausbildung...

Meinen Facharbeiterbrief habe ich in Thüringen in dem Unternehmen (Kombinat) für optische Komponenten VEB Carl-Zeiss-Jena erworben. Ein halbes Jahr vor meinem Abschluss als „Facharbeiter für Werkzeugmaschinen“ fiel die Mauer und hat dieses, bis dahin im Ostblock erfolgreiche Unternehmen, binnen kurzer Zeit zerfallen lassen. Die sehr fundierte Ausbildung und der gute Ruf dieser Firma ebnen mir den Weg zu meiner nächsten Station.

1991

Bediener … Einrichter … Programmierer

Die Winter & Ibe GmbH (später OLYMPUS Winter & Ibe GmbH) in Hamburg stellt Medizintechnik (Endoskope und Handistrumente) her. Meine folgende25-jährige Betriebszugehörigkeit startet an den (durch Kauf und Tausch) stets zeitgemäßen Traub Drehzentren, fordert und fördert mich durch den extrem hohen Qualitätsanspruch und die kontinuierliche Produktionssteigerung. Ein neues Programmiersystem namens „WinFlexIPS“ bietet hier gute Möglichkeiten und wird mein Steckenpferd. Meine Aufgaben und Lösungen werden komplexer.

2008

Techniker

Mit Absolvierung einer Projektarbeit endet mein berufsbegleitendes  Fernstudium beim DAA zum „Staatlich geprüften Techniker”. Diese Weiterbildung stellt sich durch Praxisnähe als gute Basis für meinen nächsten Schritt heraus.

2009

Werkstattechniker

Mein erstes großes Projekt in der neuen Funktion erweitert meine Erfahrungen im Drehen und führt mich durch die Implementierung eines Prototypen eines Fräs-Drehzentrums der Firma Chiron zum Schwerpunkt Fräsen und in die CAM Welt von Unigraphics (später Siemens NX) und der Postprozessoren

Die Einführung der Werkzeugverwaltungssoftware „WinTool“ optimiert die Dokumentation und Organisation der Arbeitsvorbereitung.

2012

Fertigungsingineur

Die Projekte, die ich leiten darf, werden vielfältiger, komplexer, teurer und glücklicherweise erfolgreich. Ob 5-Achs Fräsmaschine (Hedelius RS505), Fräs-Drehmaschine (Willemin W508MT), Dreh-Fräsmaschinen (Benzinger Take 5), Drehzentrum (Traub TNL 18P)…es geht immer weiter und die wachsende Größe der OLYMPUS Winter & Ibe GmbH und die gestiegenen Anforderungen an die Medizintechnikhersteller erfordern neue Formalien und Vorbereitungen von den Projekten. ROI, Investitionsanträge, Sicherheitsanalysen, Notfallpläne, Entscheidungsmatrizen, VDW502, DDU Incoterms, PDS….diese Worte finden sich in meinen Erfahrungen und Wortschatz wieder. Abgerundet durch Werkzeugprojekte und Maßnahmen zur Verbesserung von Hallenluft und –klima (Kreuzstromwärmetauscher, Wasserkühlung) mausere ich mich zum

2016

Fertigungsprofi

Nun trennt sich mein Weg von OLYMPUS. Ausgestattet mit den Erfahrungen, die ich aus der wirklich guten und glücklichen Zeit dort mitnehme, beflügelt von Optimismus starte ich in die Selbstständigkeit. Die vielfältigen Kontakte und mein Talent zum Schulen bringen mir Aufträge, zunächst vornehmlich im Bereich der Werkzeuglogistik und -verwaltung. Ich werde Partner der WinTool AG. Im Rahmen der Unterstützung für die Firma Pimpel bei dem Thema WinTool entsteht hier eine enge Kooperation.

Meine Softwareeigenentwicklung „SmartScan“ setzt einen Maßstab in der Vereinfachung von Entnahmebuchungen in der Werkzeugausgabe und ist derweil mehrsprachig und sowohl in Asien als auch in Amerika im Einsatz.

Manch‘ Kunde fasst Vertauen zu mir und meine Aufgaben werden breiter und umfassen derweil wieder fast das gesamte Spektrum der Einzelteilefertigung.

Hier fühle ich mich zuhause.